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<pre>Auf den daheim zu konstatierenden Lauf werden nun verständlicherweise auch die Hoffnungen vor dem Hinrunden-Finale gestützt; der Verweis auf mehrere in der angestammten Arena niedergerungene Top-Teams sollte schließlich auch bei der Leverkusener Werkself den gebotenen Eindruck schinden.  <p> Eigens dafür wurden dem langjährigen Erfolgscoach des FC Augsburg auf nahezu allen Schlüsselpositionen neue Spieler zur Verfügung gestellt:  <p>  Zu erwähnen ist jedoch, dass fünf davon allein auf die jüngste Schlappe gegen Leverkusen entfallen. <p> Bei der 1:2-Niederlage auf Schalke legte er Embolo den Ball leichtsinnig für Schalkes 2:0 auf, verhinderte so ein Unentschieden. Gegen Freiburg verursachte er den unnötigen Foulelfmeter zum 1:1. <p>  „Wir haben uns vor der Saison große Ziele gesetzt. Und wenn du dann direkt drei Niederlagen kassierst, dann ist das schon ein Dämpfer“, sprach auch Siegtorschütze Kai Havertz nach dem Spiel über den unerwartet schlechten Saisonstart seiner Mannschaft.  </pre>


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<pre>Obendrein war bereits der FC St. Pauli im Herbst 2012 unter der Führung Schuberts Woche für Woche immer tiefer in den Schlamassel gerutscht: Die fällige Entlassung ließ den nunmehrigen Fohlen-Coach dann für volle drei Jahre von der Bildfläche des Profi-Fußballs verschwinden.  <p> Diese kommen wie Danny Blum (zuvor Nürnberg) oder Taleb Tawatha (Maccabi Haifa) entweder aus einer schwächeren Liga oder haben wie Goalgetter Branimir Hrgota (Gladbach) mit einem Karriere-Knick zu kämpfen.  <p>  Profitieren dürften die Gastgeber darüber hinaus auch von der Tatsache, dass der Gast gleichfalls nicht im Vollbesitz seiner Kräfte erscheint; dem zweifelsohne deutlich üppiger bestückten königsblauen Kader setzen auch weiterhin gravierende Verletzungssorgen zu. <p> Ob es die Frankfurter diesmal besser machen und den Bayern wie zuletzt im DFB-Pokalfinale die Suppe versalzen? <p>  Auch im Bezug auf den weiterschwelenden Streit rund um das Wechseltheater um Niko Kovac würden die Hessen den München freilich gern eins auswischen. Zumal die Bekanntgabe des Wechsels in Frankfurt durchaus für Unruhe sorgte. Davon war im DFB-Pokal, wo sie einen knappen 1:0-Sieg gegen Schalke feiern konnten, nicht viel zu spüren.  </pre> 


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<pre> Seit jenen Anfangstagen der Saison hat die Leistungskurve der Münchener jedoch einen solch steilen Verlauf genommen, dass enge Spielverläufe inzwischen gar nicht mehr vorgesehen sind — erst wenn die Bayern die eigene Dominanz irgendwann zu langweilen beginnt, könnte dann wieder die Stunde der Herausforderer schlagen.  <p> Dass obendrein vier der sechs seit der Winterpause erzielten Treffer Standardsituationen vorausgegangenen waren, deutetet allerdings auch noch auf tieferliegende Probleme hin – aus dem Spiel heraus kamen die Augsburger bei ihren letzten Auftritten kaum einmal zum Zug.  <p>  Nach der Papierform dürfte auf den letzten Saison-Metern allenfalls noch einmal gegen die Alte Dame etwas Zählbares in Reichweite gelangen — immerhin geht es für die TSG und die Werkself in Sachen Champions League noch gleichermaßen um die Wurst. <p>  Mit etwas mehr Geschick wäre für die lange Zeit in Front gelegene TSG sogar ein Sieg drin gewesen. <p>  – Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic war nach der Aufholjagd gegen Dortmund völlig aus dem Häuschen.  </pre>


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<pre> Dabei hatte der Verlauf der Rückrunde bis vor wenigen Tagen selbst die kühnsten Träume übertroffen; die nach elf Partien auf die Habenseite gebrachten 20 Zähler wurden lediglich von den Bayern und den Gladbacher Borussen getoppt.  <p> Neben der Meister- und der Absteiger-Frage gibt es noch einen dritten Bereich, mit dem sich Fußball-Fans vor dem Saisonstart beschäftigen:   <p> Passend hierzu: Die vergangenen beiden Heimpartien gingen ohne eigenen Torerfolg verloren. Das 0:2 gegen Abstiegskandidat Bielefeld war dabei so etwas wie der vorläufige Tiefpunkt der Heimmisere. <p>  Gut für die Gladbacher, dass es nun am kommenden Samstag gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte geht. Um gegen Augsburg aber wieder einen „Dreier“ einzufahren, sollte die „Fohlenelf“ weniger Tore zulassen.  <p> In den letzten 10 Spielen für 96 setzte es bloß 3 Niederlagen, wobei ein Spiel davon gegen Tabellenführer aus München war. 3 Siege konnte eingefahren werden und die restlichen Partien remisierten die Hannoveraner — in vielen davon, wie zuletzt gegen Köln, hätte man als Sieger vom Platz gehen können.  </pre>


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<pre> „Bei uns ist kein Karneval in der Kabine, aber es ist schon ein gewisser Druck weggefallen. Dieser Sieg ist ganz wichtig für unsere sportliche Entwicklung. Man hat aber auch manchmal gesehen, dass unser Konstrukt noch nicht hundertprozentig stabil ist“, so Schmidt über den Erfolg gegen Freiburg.  <p> Die maue Bilanz von 3 Siegen, 4 Remis und 4 Niederlagen lässt vermuten, dass es nun selbst gegen den Träger der roten Laterne ziemlich kritisch werden kann — zumal in der aktuellen Formtabelle keine nennenswerten Unterschiede zwischen den beiden Mannschaften auszumachen sind.  <p>  Gibt es in Leverkusen somit schon seit längerem nicht mehr viel zu meckern, deuten die jüngsten Darbietungen auf einen weiteren vollzogenen Entwicklungsschritt hin: So scheint sich zunehmend auch die zu Beginn noch nicht ganz sattelfeste Abwehr zu einem Erfolgsgaranten zu entwickeln. <p>  Trotzdem sollte die Qualität im Kader natürlich dennoch allemal ausreichen, um die krisengeplagten Hannoveraner zum 9. Mal hintereinander zu bezwingen.  <p> Drei der letzten vier Spiele ohne Gegentor beendet, zweimal in Folge gewonnen — nicht schlecht! Die Abstiegsränge hat der VfL damit erst einmal verlassen. Schon zu Beginn der Saison hatte Bochum angedeutet, dass man nicht direkt wieder runter möchte.  </pre>


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